Unter anderem unterstütze ich die TeilnehmerInnen im Projekt auch dabei ihre Lebensläufe zu adaptieren - bei aller Wertschätzung und allem Respekt, die ich meinen Schützlingen entgegenbringe, reizt manches zum Schmunzeln:
So war zu lesen bei einem Lebenslauf von jemandem, der 50 plus ist, der durchaus in einem sehr gehobenen Umfeld jahrelang garbeitet hat, und einen Punkt Diplome und Urkunden im LL eingefügt hat, daß er im Jahre 1972 eine Urkunde erhalten hat für den 5. Platz im Riesentorlauf beim Schülerskiwettbewerb in M. sowie eine Urkunde für die Teilnahme am Leichtathletikmehrkampf im Jahre 1968.
Ich glaube, ich sollte da morgen beim Einzelcoachingtermin darauf hinweisen, daß meine Empfehlung eher dahin geht, dies wegzulassen...... Das Jugendsportabzeichen in Bronze und der Freischwimmerausweis waren da nur noch nebenher erwähnt.
viennacat - Donnerstag, 23. Mai 2013, 19:47
Ich bin nun 1 Monat in meinem neuen Job...nein anders, in meiner neuen Berufung....und es ist so schön, zu sehen, wenn die Menschen, die schlecht gelaunt hereinkommen, mit einem Lächeln wieder gehen können.... es macht Freude, wenn die Projektleitung nach so kurzer Zeit mir positives Feedback gibt, das sowohl von den TeilnehmeInnen als auch von den anderen TraineInnen kommt..ich mache da wohl was richtig... :-)
P.S. Und mit heute ist meine Probezeit beendet. Jetzt bin ich also unbefristet beschäftigt...
viennacat - Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:55
Nach dem Selbstversuch, 60 Stunden nur Katzenwäsche zu betreiben, stelle ich fest, daß ich nicht verstehen kann, daß sich Menschen nur 1x pro Woche duschen/baden, obwohl sie es täglich könn(t)en.
viennacat - Montag, 20. Mai 2013, 14:02
Erstmal seit 2004 werde ich auf keinem CSD sein.Auch nicht in Wien. Klingt komisch, ist aber so. Und es geht die Welt tatsächlich nicht unter ;-).
Edith meinte folgendes hinzufügen zu müssen:
Ich habe auch den Songcontest nicht gesehen, gehe nicht auf den Lifeball, und der Muttertag verlief auch ohne Zwangsbeglückung ;-)
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In meiner Tätigkeit habe ich sehr viel mit Menschen mit Migrationshintergrund zu tun. Oft schon 3. Generation. Also geborene Österreicher. Hier aufgewachsen. Und dennoch gibt es darunter welche, die bis heute die deutsche Sprache so sprechen, als wären sie gerade erst vor kurzer Zeit hierher gekommen.
Und dann gibt es Menschen, die als Konventionsflüchtlige vor ein paar Jahren hierher gekommen sind - und diese sprechen bereits Deutsch, als hätten sie es als Kind gelernt.
Und ich möchte das verstehen können.
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Wenn ich in der Früh zur Arbeit gehe, so gegen 7 Uhr morgens, mache ich einen ab und an Abstecher zu Meck D. und nehme mir dort einen Coffee2go um 1 EUR mit. Ich kann ja verstehen, daß die Arbeit dort nicht zur Erfüllung der vorgestellten Jobwünsche gehört, allerdings ist das auch kein Grund warum die Bedienung bei Frau O. so vor sich geht: (eine Frau um die 25)
Bitte?! (Kein Lächeln)(Ziemlich knapp und scharf herausgepresst)
- Einen Cappuccino Classico, bitte!
1 EUR! (ebenso scharf. ebenso knapp!)
Klack. Das GEräusch des Bechers, der hingeknallt wird.
Bei Herrn M. (ein Mann um 22) geschieht das so:
Guten Morgen (Lächeln)! Bittesehr!?(freundliche Stimme)
(gleiche Bestellung )
Gerne , haben Sie noch einen Wunsch ?
- Danke, Nein !
Einen Eur, bitte!
Bitte sehr und einen schönen Tag noch.
Wenn natürlich der Chef vom Dienst behäbig vor der MD Filiale steht und raucht, dann kann ihm das natürlich nicht auffalen. Auch nicht, daß der Mitarbeiter, der für die Aufstellung des Gartens zuständig ist, seelenruhig zussieht, daß Gäste am regennassen Tisch sitzen, und zuerst bei der anderen Ecke die Tische mit einem versifften Fetzen abwischt.
Aber bei dieser Kundenfrequenz, die diese bahnhofsnahe Fliale hat, ist es anscheinend nicht notwendig, hier entsprechende Mitarbeiterführung zu beweisen. Darum hat leider Gottes der ein oder andere Mitarbeiter bereits um 7 Uhr morgens einen pentranten Schweissgeruch. Nämlich nach ca 5 Tagen ungewaschen.
Dennoch freue mich über diesen einen jungen Mann mit seiner sonnigen Laune...
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Am Freitag der vergangenen Woche war ich wieder zu einem einzigartigen Event in illustrer Runde geladen, und es war so angenehm und ich hab mich so wohl gefühlt, daß ich dieses Mal erst gegen 4 und 5 Glasen nächtlicherweise das Schiff verliess. Kapitän und erstem Offizier ein herzliches Dankeschön, der restlichen Besatzung ein Ahoi, es war schön mit Euch....
...da ich so beschwingt war, erfüllte mich die Sangeslust, und nachdem ich von Bord gegangen war, war mein Heimweg geprägt von einem Lied in der Endlosschleife: Imsingingintherain.
Vielleicht lag das auch an den feinen Getränken und den wohlschmeckenden Rauchwaren , die dieses Mal verkostet worden sind, daß ich so bester Dinge war....
viennacat - Sonntag, 19. Mai 2013, 18:49
So wie die Eisheiligen das Wetter derzeit in kühle Bereiche rutschen lassen, läßt ein Stimmungsumschwung derzeit meine Befindlichkeit in traurige Schwingungen versetzen.
Erste Anzeichen:
Ich esse zuviel
Ich schlafe zuviel
Ich komme nicht hoch
Ja, Du Trauer.
Ich nehme Dich, ich wehre mich nicht mehr.
viennacat - Sonntag, 12. Mai 2013, 22:01