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Dienstag, 29. Juli 2014

Wanderkochbuch

Was ein Wanderkochbuch ist ?

Nichts gefährliches, nichts anstregendes, und hat nur mit Kreativität zu tun – und mit dem Willen mitzumachen:
Für jene, die noch nie davon gehört haben:

Ich kaufe ein leeres Buch, schreibe einige Rezepte rein und schicke es weiter.Der nächste schreibt ebenfalls Rezepte rein und schickt es wieder weiter. Und irgendwann landet es dann wieder bei mir

Wer mitmachen will, schreibt mir eine kurze Mail, damit ich ihm/ihr den Link zu meine Blogseite zukommen lassen kann , dor stehen dann Details in Hülle und Fülle.... und wie man sich anmelden kann

Sonntag, 27. Juli 2014

Die Liste - (1)

Die Sonne kitzelte in der Nase, die Straßenbahn - Niederflur, altes Model - rumpelte vorbei und ein Hund kläffte. (Kategorie Fußhupe).

Cleo schlug die Augen auf, und suhlte sich in 20 Sekunden Wohlgefühl, daß sich allerdings schlagartig änderte, als ihr Blick auf die Uhr fiel.

11 Uhr. Sonntag. 13 Uhr 30 Billeteurdienst. Sie seufzte und fluchte leise vor sich hin. Scheissnebenjob. Ruhig, schalt sie sich selber, sei froh, daß Du den hast. Sie war immer sehr kommunikativ mit sich selber. Also fast immer.

Cleo hiess nicht Cleo, sie hiess laut Geburtsurkunde Agathe. AGATHE. Als ob das ein Name wäre, mit dem man auf die Straße gehen kann. Ihre Mutter. Hysterischer Fan von Agatha Christie. Die hat ihn ausgesucht. Die Mutter stand schon längst auf der Liste.
Als Cleo pardon Agathe 15 war, und sie das letzte Mal vom Stiefvater verdroschen wurde, beschloss sie, daß es wohl am Namen liegen müßte, daß sie ein willkommenes Opfer des 2. Mannes ihrer Mutter war.

Und ab diesem Zeitpunkt nannte sie sich Cleo. Erst nur für sich, später dann für alle anderen - gleichsam, als Künstlername.
Der erste und letzte sexuelle Übergriff des Stiefvaters galt Agathe, Cleo wurde nie belästigt.

Seufzend erhob sie sich vom Bett. Der Ischias schmerzte, die Hüften auch, die 3 Katzen Bachmann, Turner und Overdrive wuselten um ihre Beine.... Laaaaaangssam, meine Süßen, ich komme ja schon. Raubtierfütterung.
Sie gähnte. Sehr zuträglich die Nacht, weil schlaflos, am Balkon am Laptop zu verbringen. Und erst um 7 Uhr 30 schlafen zu gehen.

Ihr Blick fiel auf Uriah Heep. Der kleine Jack Russell Terrier. Eigentlich ein Mädchen. Aber zuckersüß. Diese schlief tief und fest. Cleo lächelte zärtlich vor sich hin. Seit dem sie die Tiere wieder bei sich hatte, durch einen unglücklichen Umstand und der Bosheit der Nachbarin waren ihr diese kurzfristig abgenommen worden, ging es ihr wieder besser. Die Nachbarin. Die stand seit dem 2. Monat ihres Einzuges auf der LIste.

Natürlich hatte sie ein Ordnungsproblem. Das stritt sie ja gar nicht ab. Sie wußte natürlich, daß es nicht nur ein Problem war sondern eine ernsthafte Katastrophe.Ihr Blick fiel auf den Boden vor der Balkontür. Warum Uriah dort hingepinkelt hatte und auch gekotet (sie hasste dieses Wort ) wußte sie nicht... sie war ja in der Früh 2 Stunden unterwegs gewesen, in den erwachenden Morgen hinein.
Seufzend und vor sich hin summend machte sie den Boden sauber.
Irgendwie machte sich ein Grant in ihr bemerkbar.

Diese Zorn und Wutanfälle kamen und gingen, wie eine Welle. Sie wußte, daß sie dem keine Bedeutung beimessen sollte.
Sophie, ihre Therapeutin, empfahl immer wieder : Atmen hilft.

Während sie also unter der Dusche stand, übte sie dieses mentale Atmen , und während die Welle verebbte fiel ihr zum Thema Hunde und Katzenexkremente am Boden der Tip ein, den sie letztens bekommen hatte. Wodka. Mit Wodka befüllte Sprühflasche. Und die Lieblingsstellen besprühen. Und Billigwodka nehmen.
Nun gut, mit ihren Lieblingswodka hätte sie sowieso nicht gesprüht.

Der Wodka kam auf die Liste. Auf eine andere.
Nicht die Liste wo ihre Nachbarin stand (ganz oben), der Stiefvater, die Mutter, Ex Freundinnen, und alle möglichen Leute die sie nicht ernst genommen haben. Nicht gewürdigt haben.Sie lächerlich gemacht haben. Herablassend waren. Ihre Achillesfersen mehrfach angegriffen hatten. Da gehörte auch die eine Kollegin dazu, die falsche Schlange. Diese bösartige und hinterfotzige, opportunistische Schlampe. Die stand relativ weit oben....auf der Liste.

Cleo machte sich auf den Weg zur Franz-Kafka-Halle, wo eine Veranstaltung stattfand, wo sie wieder als Publikumsdienst jobben durfte. Oder ganz simpel: Billeteurin.
Dieser Zweitjob brachte ihr ein wenig Erleichterung in ihrem finanziellen Desaster, das seit 2 Jahren wieder herrschte. Den Exekutor gab sie nicht auf die Liste. Der war eigentlich ganz nett. Bandscheibenschmerzgeplagt.

Heute gabs ein Konzert mit Auftritten von mehr oder weniger glücklosen Casting Show Teilnehmern, erwartet wurden ca. 3000 Personen, mehrheitlich kreischende Teenies.

Der Dienst begann eigentlich ganz O.K. Cleo stülpte ihre derzeit genau genommen nicht vorhandene Sozialverträglichkeit nach aussen, und zog sich die unsichtbare Schellenkappe über, und scherzte da und dort, und ging auf die frauenfeindlichen Witze der Kollegen nicht ein. Und auch nicht auf die gehässigen Bemerkungen über Kampfemanzen. Das Sommerthema Genderdebatte. Das Binnen-I.

Sollte sie wirklich die Kollegen anfangen zu brüskieren mit dem Hinweis auf Wittgensteins Zitat: Sprache schafft Wirklichkeit?
Die waren mehrheitlich eh alle recht lieb.

Sie war froh, als sie auf ihrer Position stand. Die Wutwelle war verebbt, die Schmerzen fast weg, auch der immer schmerzende rechte Fuß liess sie heute in Ruh.

Sie machte vorbeugend ein paar Atemübungen..... das war gut so, ein Konzertbesucher wollte schon rein.. Einlass erst um 15 Uhr, leider, bedeutete sie ihm. Der tobte vor Wut, klopfte gebieterisch an die Glastür. "Habts an Vogel? Ich habe VIP Karten" brüllte er..Es war kurz vor 14 Uhr. Auch ein typischer Listenkandidat. Dreist. Von oben herab. Sie klein machend.

Das haben sie immer wieder gemacht. Viele Männer. Und auch Frauen. Klein.Minderwertig.
Sie hasste im Grunde genommen diesen Körper, in den sie hineingeboren worden war. Breite Hüften. Gebärfreudiges Becken nannte das Roland, der Ex Freund. Der stand nicht (mehr) auf der Liste, der war ihr egal geworden.

Sie hatte seit jeher Probleme mit ihrem Gewicht. Nein, die Umwelt hatte das. Sie diätete, sportelte und fraß sich rauf und runter, zwischen 65 kg und 120 kg.

Einer dieser Reif für die Liste - Menschen war eine Ärztin im St. Philomena Krankenhaus, die die Beweglichkeit bei einer Durchuntersuchung testete, und mit dem Charme eines Reisswolfes und der Feinfühligkeit eines Elefanten ihr mitteilte, daß sie ja auch mit 65kg nicht gerade schlank wär.

Das Essen war bei Cleo zu Hause insofern ein Drama, als dass sie ab dem Zeitpunkt ihrer Pubertät ständig mit dem Herrn Stiefpapa über ihre Essensmenge diskutieren musste. War DIE perfekte Erziehungsmethode, denn nun aß sie heimlich. Wie ein Scheunendrescher.

SIe fand sich auch nie schön. Nicht mal durchschnttlich. Aber zumindestens war sie jung. Damals.Mit 52 Jahren nicht mehr. Sie wollte damals schön sein. Und alle liegen ihr quasi zu Füßen. So lag sie meist zu Füßen, adorierte schöne Menschen, die auf ihr herumtrampelten.
Das einzige was sie recht gut fans, waren ihre Hände, Und das eine Grübchen, wenn sie lachte. WENN sie lachte.
Und sie hatte ihre Sprache, wenn sie nicht gerade sprachlos war. Dann sprach sie inwändig.

Die Listen gibt es schon sehr lange. In frühester Kindheit hat sie angefangen. Auch die Stiefmutter steht darauf.

Cleo liebte ihre Listen. Vor allem an lauen Abenden, wo sie sich dann mit der "Schönen Liste" beschäftigte. Wichtige WegbegleiterInnen, wunderbare Menschen, die sie am Leben hielten, für die auch durchaus ihr Herz schlug.

Das Herz schlug auch für ihre Therapeutin, jedoch vergrub sie diesen Gedanken ganz, geanz schnell in den Tiefen ihrer Seele.

Die Teenies waren startbereit und beim Öffnungsgong stürmten die ersten 1000 Menschen rein.

(Fortsetzung folgt)

Ich bin Viele

Ich: Auf, Hunderunde....
Auchich: Heast, net jetzt... *schnoferl zieh*

Ich: Geh bitte mach Meter, ich will auch ins Bett.. *der Ton noch sehr friedlich*
Auchich: Wos is... ich muss jetzt mal was trinken und noch eine rauchen...

Ich: Vita muss raus *der Ton entwas schärfer'
Auchich: Die pennt tief und fest, und geh vom TeVau weg, ich sehe nix. *wachelt*

Ich: Ein wenig mehr intelligente Abendbeschäftigung täte Dir guttun - ausserdem ist sie WACH. *schneidende Stimme*
Auchich: Ach wirklich ? Da redet je die Richtige *grinst spöttisch*

ICh: WAS willst Du mir damit sagen ?
Auchich: Wenn ich mich dunkel erinnere, haben wir gewisse Dinge gemeinsam *kichert boshaft*

Ich: Leck mich....
Auchich: Oho, gnä Frau, wer wird denn ausfallend werden, solche Worte aus Deinem erlauchten Mund..

Ich: Halt die.... Weisst was? Rutsch mir den Buckel runter. Wir gehen jetzt,
Auchich: Jetzt erst recht nicht.

Ich: Weil? Samma jetzt wieder Primadonna *genervt*
Auchich: Du bist grauslich zu mir, Immer bin ich schuld. Nie bist Du nett zu mir.. *weinerlich*


Ich : Du machst mich rasend. Hör.Mit.Dem.Theater.Auf. *wütendes Gezischel*
Auchich: Behandle mich nicht schon wieder wie ein kleines Kind. Ich bin erwachsen.

Ich: Du bist was ? Du führst Dich auf wie ein verwöhntes Balg, von wem Du das hast, würde mich wirklich interessieren-
Auchich: Sag.DIeses.Wort.Nie.WIeder.

Ich Balg. Balg. Balg. Und jetzt ?
Auchich: *schweigt*

Ich: Halloooooooo?
Auchich: *schweigt*

Ich: Nagut dann nicht.
Auchich: schweigt

Ich: schweigt
Auchich: schweigt

:-:

Breaking News: Gestern Nacht kam es zu einem folgendschweren Ereignis im Raum Wien: Nach einem lauten Streit, die Nachbarn sprachen von vielen Stimmen, wobei nur 2 deutlich hörbar waren, sind 2 Anteile abgängig und spurlos verschwunden, die anderen Anteile waren völlig verschreckt und konnten bis dato nicht befragt werden. Nach den Aussagen der unmittelbaren Nachbarin soll es schon seit Monaten immer wieder wegen Nebulositäten zum Streit gekommen sein, es deuten allerdings keine Spuren auf eine Beziehungstat hin. Die restlichen Anteile und die Ganze haben einen Aufruf gestartet, um die beiden Anteile zum Heimkommen zu bewegen.
Die Polizei bleibt dran....
Und weiter gehts mit dem Programm von Radio Peppermint Joe....

Samstag, 5. Juli 2014

Zum Greifen nah und dennoch....

Es braucht nicht viel und doch ist es der K2 für mich.
Ich muss eine piccobello Wohnung vorzeigen , beweisen, daß ich die Tiere versorgen kann... dann bekomme ich sie wieder retour-

2 Tage ist es mir gut gegangen.
Ich habe angefangen.
Und nun habe ich wieder der Reihe nach Panikschübe.

Gottseidank habe ich am Montag helping hands, und auch enrgetische Unterstützung.

Tagtäglich vermisse ich meine Jungs und meine Mädls.
Und diese Angst, diese große Angst.


Vita P1060415

Ferdi juli2014-016

Momo juli2014-026

Toni November2013-133

Sonntag, 29. Juni 2014

Zugespitzt

hat sich die Lage.

Mir wurden soeben auf Grund meiner vermüllten Wohnung meine Tiere in meiner Abwesenheit von Polizei und Veterinäramt und Tierschutz abgenommen. Ob ich sie wiederbekomme? Das steht in den Sternen. Jetzt ist es amtlich.

Meine Türe war offenstehend (warum weiss ic h nicht ) ....irgendwer hat halt dann - statt einfach die Türe zuzumachen - die Funkstreife geholt.... meine mich hassende Nachbarin nehme ich an - und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Das Tierschutzhaus war denkbar unfreundlich. Und jetzt weiss meine Vermieterin auch von meiner Vermüllung . Und das ganze Haus. Bevor ich nicht wieder eine bewohnbare Wohnung habe, habe ich keine Chance. Und selbst dann ? Ich muss morgen bei Amtsveterinär anrufen, und dann erfahre ich mehr.

Ich habe offenbar vergessen zuzusperren, und ich nehme an, entweder ist die Türe nicht ordentlich im schloss gewesen, oder die Tiere haben Klinke runterdrücken gespielt von innen.... bei dem Hausdrachen neben mir bricht niemand ein, die purt bei jedem Lärm ausse

Bei der Vermüllung koennte auch niemand was klauen .... *galgenhumor*

Es wird nichts besser - im Gegenteil.

Samstag, 3. Mai 2014

Diagnosen

Da wurde nun die Diagnose erstellt.

Burnout/F.33.2/Somatisierung/Bindungstrauma/schweres Messiesyndrom/Zwänge.

Umstellung auf ein anderes Medikament.
Adjuvin, 100mg 1/2 Tablette pro Tag.
Sie schaut nach - Achja: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode. Was so ein Buchstaben/Zahlenkombi so hübsch benennen kann.

Überweisung zu einer krankenkassabezahlten Psychotherapie. 30 Stunden à 45 Minuten.
Genehmigung einer 6 wöchigen Reha in Ottenschlag - eine Sonderkrankenanstalt für psychische Erkrankungen.

Endlich hat sie erkannt, daß ihr Leben aus den Fugen geraten war, als sie im November 2013 sich zu einem vom Bundessozialamt, PVA, AMS und Gebietskrankenkasse Projekt zur Gesundung anmeldet - das dauert aber auch 4 Monate bis dann alles genehmigt ist - nach arbeitspsychologischen Gutachten, etliche Gesprächen und weiteren Gutachten.

Irgendwas muß passieren, den die Wohnung war nun endgültig dauervermüllt, die sommerliche kollegiale Mobbingattcke noch kaum überstanden, die sozialen und familiären Kontakte auf Null.
Sie hat gedacht, daß das schwere Burnout überstanden war.
Mitnichten.
Und Im Gegenteil.

Das Einzige, wo sie noch gut funktionert ist die neue Arbeit.
Aber sonst gar nichts.
Mitte im Wohnungswechsel im Herbst 2012 schafft sie es nicht mehr, den Rest der Sachen zu übersiedeln und die Wohnung zurückzugeben.
Sie läßt die Sachen einfach stehen und irgendwann kommt die Räumungsklage.
Sie ist ja eh schon draussen.
Ihre alte eigen Firma läßt sie von AMts wegen in den Konkurs gehen.
Der Privatkonkurs platzt, weil sie die Raten nicht mehr bedienen konnte. Die Gläubiger beantragen die Gehatlsexekution. Seither lebt sie von 1000.- Eur, was ein bißchen schwer ist, bei 800.- Fixkosten.
Ein kleiner Nebenjob hilft beim Überleben.
Aber den gibts nur manchmal.
Der Postkasten quillt über.
Den Strom in der neuen Wohnung kann sie nicht anmelden. Sie schaffte ein Jahr lang diese Ummeldung nicht.
Rechnungen bleiben liegen, wütende ehemalige Kunden, zutiefst enttäuschte Freunde.
Die Polizei, die am 23.12. vor der Tür steht. Berge von angehäuften Polizeistrafen.
Arrest oder Zahlen.
Glück, weil grad ein wenig Geld da ist.
Die Kennzeichenn werden vom Auto zwangsentfernt, weil auf Grund des amtwegigen Firmenkonkurses die amtliche Abmeldung erfolgt ist.
Genauso amtwegig wird das Auto, daß ja ohne Kennzeichen nicht im öffentlichen Raum stehen darf, abgeschleppt.
Sie weiss, nicht wo es , steht, sie kümmert sich nicht darum.
Sie kann nicht.

Schafeln kann sie nur bei Licht und Fernsehen.
Soweit man schlafen kann in der Vermüllung
Das Geld für die Thermenreparatur hat sie nicht.
SIe friert im Winter.
Manchma duscht sie kalt und manchmal woanders und manchmal gar nicht.
Manchmal warm , wenn die Therme ein Einsehen hat.
Die Waschmaschine ist kaputt. Kein Geld für eine neue.
Geld für den Waschsalon ist nicht immer da.
Irgendwo die paar Euro zusammenkratzen.
Futter für die Fellnasen dumpstern, sharen und caren und natürlich kaufen - das ist wichtig.

Sie weiss, daß mit ihr was nicht stimmt.
Aber sie hat zu nichts Kraft.
Der ganze Körper tut wegh, Sypmtome der Seele.
Sie weint öfter oder auch mal nicht.
Sie hat Panikattacken.
Sie hält es nicht aus, wenn zuviele Menshen um sie sind.
Sie übrlegt ein wenig, wie es wäre nicht zu leben.
Sie möchte ihre Ruhe haben.
Aber wie kann man in einer vermüllten und verdreckten Wohnung Ruhe haben.
Den Müllsack entsorgen ist ein Großprojekt.
Sie türmt nur mehr.
Schmutzwäsche, Bügelwäsche, Zeitungen, alles kommt auf irgendwelche Haufen.
Besuch? Undenkbar. Ein Drecksloch kann man niemanden zumuten.
Peinlich. Was sollen die Leute sagen.
Wenn wer läutet ist es nur der Gerichtsvollzieher und/oder die Polizei.
Und immer wieder die quälenden Geldsogen.
Eigentlich dauernd.
Schmerzen am ganzen Körper in der Früh.
Sie kann dann kaum gehen. Und muss dauernd aufpassen. nicht
über irgendwas drüber zu fliegen, zu stolpern.

Andere peinlichen Erscheinungen. Blasen- und Darminkontinenz.
Aber doch nicht das alles mit 51?
Die starke Frau, die alles macht , kann und tut.
Soviele Baustellen.
Innen wie aussen.
Nicht wissen, wo anfangen.
Agressive Attacken gegen die Umwelt.
Da hilft dann nur viel und schlecht essen.

Sie möchte so gerne die Kraft haben, emsig mit ToDo Liste eine Baustelle nach der Anderen aufzuräumen.
ORDUNG !! ORDNUNG !!
Es geht nicht, sie kann nicht.
Sie will, aber sie kann nicht.
Ganz käfermäßig kafkaesk eben.

Sie hat ihre Krankheit noch nicht benennen können, ihr einen Namen geben, sie annehmen.

Sie hat nur den einen Schritt getan, zu sehen daß sie Hilfe bekommt.
Und sie atmet.
Einatmen. Ausatmen.
Das schafft sie hin und wieder.
Sie hat Hoffnung.

Die Wiener Katze hat das Tal der Tränen betreten.
Und sie hat erkannt, daß sie dieses bereits seit 7 Jahren durchschreitet.
Irgendwann hat die Seele mitgeteitl, daß es nicht mehr geht.
Und wieder hat sie die Wahl.
Es liegt an ihr, diese Herausforderung anzunehmen.

Einatmen.Ausatmen.

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ich habe katiza verstanden, weil wir auf ganz vielen...
viennacat - 2. Jul, 22:13
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Ich kann sinnerfassend lesen und kenne und schätze...
katiza - 2. Jul, 14:33
lesen wahrscheinlich...
aber den sinn nicht erfassen.
ich (Gast) - 2. Jul, 10:36

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